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Rassestandard

Gemälde von Sir Edwin Landseer “Cavalier`s  Pets”  1845

Rassebeschreibung

Der Stammvater der “New Generation” der Cavaliere: Ann`s Son

Postkarte aus dem Jahr 1911

Der Cavalier ist ein lebhafter, fröhlicher und sehr ausgeglichener Hund.  Vom Charakter her sollte er furchtlos, sportlich und sehr liebevoll sein. Besondere Merkmale sind seine Wesensfestigkeit und seine absolute Liebe zu Kindern. Zudem hat der Cavalier keinerlei Probleme mit anderen Haustieren auszukommen. Bei manchen Hunden bricht schon mal der Jagdinstinkt durch, aber dies kommt nur bei wenigen Vertretern vor. Selbst bei der Erziehung, versucht der Cavalier uns alles recht zu machen und ist daher sehr leicht zu erziehen.

Der Rassestandard Aufgelegt vom British Kennel Club im Jahr 1986, bestätigt und veröffentlicht von der Fédération Cynologiue Internationale (FCI) am 32.Juni 1987. Seit seiner Erstauflage 1928 hat der Rassestandard kaum Änderungen erfahren.

Rassestandard

Kopf und Schädel

Körper

Schädel zwischen den Ohren; flach, flacher Stop; Länge des Fangs vom Stop bis zur Nasenspitze ca. 3,8 cm; Vorgesicht unter den Augen gut ausgefüllt. Jegliche Tendenz zu einem schwachen, spitzen Fang ist unerwünscht.

Gerader Rücken, kurze, geschlossene Lendenpartie, gut gewölbte Rippen.

Gewicht

5,4 kg bis circa 8 kg.

Augen

Groß, dunkel, rund, jedoch nicht vorstehend; in gutem Abstand voneinander eingesetzt.

Nase

Schwarz, gut entwickelt, ohne fleischfarbende Makierungen.

Ohren

Lang, hoch angesetzt, reich befedert.

Lefzen

Gut entwickelt aber nicht hängend.

Kiefer und Zähne

Kräftige Kiefer mit perfektem, regelmäßigem, vollständigem Scherengebiss.

Hals

Mäßig lang, leicht gebogen.

Brust

Mäßig entwickelt, gut zurückliegende Schulterblätter.

Haarkleid

Lang, seidig, ohne Locken. Leichte Wellung gestattet. Üppige Befederung. Darf nicht getrimmt werden.

Rute

Gut angesetzt; fröhlich, jedoch niemals deutlich über der Rückenlinie getragen; Rutenlänge in Harmonie mit den Körperproportionen.

Hinterhand

Mäßige Knochenstärke; gut gewinkelte Kniegelenke; weder kuhhessig noch fassbeinig.

Vorderhand

Gerade Läufe, mäßige Knochenstärke.

Pfoten

Kompakt, gepolstert und gut befedert.

Farben

Black and Tan, Blenheim, Tricolour, Ruby.

Die vier Farbschläge

Tricolour

Gut verteiltes Schwarz und Weiß mit lohfarbenden Markierungen über den Augen, an den Wangen, an den Innenseiten der Ohren und der Beine und unterhalb des Rutenansatzes.

Blenheim

Gut durchbrochene,leuchtende kastanienfarbene Platten auf perllweißem Grund.

Black and Tan

Rabenschwarz mit lohfarbenden Makierungen über den Augen, an den Wangen, innerhalb der Ohren, an der Brust und unterhalb der Rute. Das lohfarbende Braun soll leuchtend sein. Weiße Abzeichen sind fehlerhaft.

Ruby

Einfarbiges, leuchtendes Rot. Weiße Abzeichen sind auch hier als fehlerhaft anzusehen.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Ein Hund soll ins Haus, das ist nun klar, ein Cavalier, na wunderbar.

Ich kenne den, von Oma Kroll, ein Blenheim ist das, wundervoll.

Weiß braun, das ist mein Traum.

Die Tochter trifft auf ihrer Tour nen wunderschönen Tricolour,

schwarz braun weiß, der ist es, seufzt sie leis.

Wenn ich den Rotti kann nicht haben, will ich an Black and Tan mich laben,

schwarz braun, kein weißes Haar, ein Hund mit weiß ist sonderbar.

Typisch mein Mann, der passt sich niemals an mich an.

Jetzt klingelt auch noch Oma Trudi, die will den vierten Hund und zwar den Ruby,

sein rot erinnert sie an Ottos Setter, das war doch wirklich ein ganz netter.

Spricht sie von Otto oder meint sie den Hund,

mein Kopf ist schwer, ganz trocken mein Mund.

Klasse schreit Toni in den Raum, wird es ne Hündin oder ein Pinkler am Baum ?

Ich hätte niemals daran gedacht, dass ein Cavalierkauf geistig so beweglich macht.

© bei K. Petersohn

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